Tyra-x Historie

Dr. Hadorn experimentiert in seinem Gartenhaus, das ihm seit Jahren als Labor dient. Heute ist der entscheidende Durchbruch gelungen. Seit Monaten, eigentlich seit Jahren arbeitet Dr. Hadorn hier in Biel in der nördlichen Schweiz an einem neuen Schädlingsbekämpfungsmittel. Er ist alleine angetreten gegen fliegende, kriechende, beißende und saugende Schadinsekten. Mit umweltfreundlichen abbaubaren Mitteln gegen Ameisen, Fliegen, Flöhe, Hausstaubmilben, Küchenschaben, Läuse, Motten, Silberfische, Spinnen, Wanzen, Wespen, Kellerasseln, Zecken, Bremsen und Milben, das ist sein Ziel.
Die Zeit in der Schweiz hat sich gewandelt, Schädlinge haben eine starke Lobby. Der Umweltgedanke hat sich durchgesetzt. Inzwischen werden die Regierungen in vielen Ländern Europas von rot-grünen Parteien gestellt, alle Parteien haben den Umweltgedanken als zentrale Aussage integriert. Dr. Hadorns Ziel war es, ein Mittel gegen unangemeldete Kriechtiere zu entwickeln, das den neuen Umweltgedanken entspricht.

Bisher hatten viele Mittel das Nervengas in lebensgefährlichen Konzentrationen, Mensch und Tier nahmen Schaden. Kein Hund sollte mehr verletzt oder gar getötet werden, wenn die gemeine Küchenschabe gemeint war. Hadorn hat lange bei Ciba-Geigi gearbeitet, ein Gigant unter den Chemiefirmen mit nicht immer glücklicher Hand. Vielleicht konnte er sich nicht durchsetzen mit seinem Gedanken, vielleicht wollte er es auch einfach nur alleine machen.
Dr. Hadorn hat drei Jahre für die Entwicklung benötigt, jedoch unterstützt von seinen Doktoranden ist ihm 1996 der Durchbruch gelungen. Ein Mittel, wohlriechend auf Naturbasis und ungefährlich für Mensch und andere Säugetiere. Vorsichtig hat es auf den Markt gebracht, ein eigenes Vertriebssystem aufgebaut. Die Apotheke in Biel war einer seiner besten Kunden.
 

Zwei Jahre später steht Hans-Jürgen Lenk in dieser Apotheke. Er hat Kopfschmerzen und braucht dringend ein Mittel. Seit Blick schweift über die Wartenden durch die Regale und bleibt an einer hellgrünen Verpackung hängen. Es ist TYRA-X. Seit Jahren hat Hans- Jürgen eine Reinigungsfirma. Besonders die Großküchen waren sein Kunde und hier steckte auch das Problem. Jede Form von Ungeziefer wird früher oder später die sensiblen Bereiche der Küche erreichen. Dort trifft sich Nahrung mit Schädlingsbekämpfung und dann wird es eng. Immer wieder hat Hans-Jürgen über eine Lösung nachgedacht, jetzt hat er sie gefunden.
Dr. Hadorn, inzwischen weit über 60 hatte bisher alles selbst entwickelt, produziert und vertrieben. Als Hans-Jürgen Lenk bei ihm auftauchte, waren sich die Männer schnell einig. Hagedorn war kurz vor dem Ruhestand und Hans-Jürgen wollte es noch einmal wissen. Als der Notar seine Unterschrift fixiert, war damit die Zusammensetzung, das Vermarktungsrecht und der Name TYRA-X übergeben. Ein Patent hat Hans Jürgen nie angemeldet, denn das wäre der Preisgabe der Zusammensetzung gleichgekommen. Es war aber der Beginn einer Erfolgsstory.
 

Schädlinge? Was sind Schädlinge? Hat nicht jedes Lebewesen ein Recht auf Unversehrtheit?
Wir unterscheiden Hygieneschädlinge, Lästlinge, Vorratsschädlinge und Materialschädlinge. Kaum eines dieser Insekten wird gemocht, alle sind eher ekelerregend. Hygieneschädlinge sind vor allem die Blutsauger. Schädlinge, die durch Stiche, Bisse usw. den Menschen Schmerzen zufügen. Gesundheits- und Hygieneschädlinge sind in ihrer Gefährlichkeit besonders deshalb nicht zu unterschätzen, da sie durch verschiedene Kontakte Krankheitserreger auf Mensch und Tier übertragen oder deren Ausscheidungen (wie z.B. bei den Schaben) beim Menschen Allergien hervorrufen können.
Lästlinge sind Tierarten, die in den meisten Fällen lediglich als lästig empfunden werden. Jedoch kann der eine oder andere "Störenfried" auch als Hygiene- oder Vorratsschädling Bedeutung erlangen (z.B. die Ameisen). Vorratsschädlinge sind vornehmlich Insekten, die Materialien pflanzlicher oder tierischer Herkunft schädigen können. Bei Materialschädlingen kann bereits ein geringer Befall erhebliche finanzielle Verluste verursachen, wie z.B. der Befall durch die Kleidermotte. Befallen werden häufig sehr hochwertige Güter wie Teppiche, Pelze, Wollwaren, Bücher etc. Meist werden diese Schädlinge erst zu spät erkannt, d.h. dann, wenn das "Kind schon in den Brunnen gefallen ist" und Güter bereits beschädigt wurden und eine Einnistung bzw. Eiablage der Tiere längst erfolgt ist.
Das alles und noch viel mehr will Hans Jürgen Lenk verhindern und erreichen. Er hat sein zulassungsfreies Produkt trotzdem in Deutschland durch die Zulassungsmühlen geschickt. Er will allen beweisen, das TYRA-X einer Umweltnorm entspricht, die die meisten weltweit 400 käuflichen Produkte in dieser Qualität nicht haben.